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Altnazis am Hittorf-Gymnasium

Die Altnazis am Hittorf-Gymnasium Recklinghausen und das Schweigen der Anderen

Was dann passierte…

Am 23.6.26 waren wir mit unse­rer Ver­an­stal­tung „Alt­na­zis am Hit­torf-Gym­na­si­um und das Schwei­gen der Ande­ren“ zu Gast in der Altstadtschmiede.

Einen kur­zen Rück­blick auf die Ver­an­stal­tung ist hier zu lesen und anzusehen

Auf­grund der Sta­tu­ten (Awa­re­ness­kon­zept) des Alt­stadt­schie­de e. V. wur­de zwei AfD-Ver­tre­tern der Zutritt ver­wehrt.
Am 26.6. ver­öf­fent­lich­te die „Reck­ling­häu­ser Zei­tung“ dazu einen Arti­kel. Online ist der Arti­kel, aller­dings hin­ter der Bezahl­schran­ke, unter https://www.recklinghaeuser-zeitung.de/ zu fin­den. – Pri­va­te Kopien des Arti­kels kön­nen bei Heb­bert ange­for­dert werden.

Hier die Stel­lung­nah­me von Prof. Dr. Beh­rendt zu die­sem Arti­kel vom 26.6.26:


Die Stel­lung­nah­me wur­de in der Print­aus­ga­be der „Reck­ling­häu­ser Zei­tung“ vom 30.6.26 veröffentlicht.

Am 27.6.26 ver­öf­fent­li­che die „Reck­ling­häu­ser Zei­tung“ einen Kom­men­tar von Alex­an­der Spieß, der auch den Arti­kel vom Vor­tag ver­öf­fent­lich­te. Online ist der Arti­kel, aller­dings hin­ter der Bezahl­schran­ke, unter https://www.recklinghaeuser-zeitung.de/ zu fin­den. – Pri­va­te Kopien des Arti­kels kön­nen bei Heb­bert ange­for­dert werden.

Bei der Ver­an­stal­tung war kein Redak­teur der „Reck­ling­häu­ser Zei­tung“ anwe­send und es wur­de auch kein Bericht veröffentlicht.

Nach der Ver­an­stal­tung ging es in ers­ten Kom­men­ta­ren, Mail­nach­rich­ten und auf „Social Media“ um das The­ma der Ver­an­stal­tung „Alt­na­zis am Hit­torf-Gym­na­si­um Reck­ling­hau­sen und das Schwei­gen der Ande­ren“. Dies änder­te sich mit dem „RZ“-Artikel vom 26.6.26, die Kom­men­ta­re und Nach­rich­ten betra­fen dann vor allem, dass der Alt­stadt­schmie­de e. V. bei den zwei Per­so­nen von sei­nem Haus­recht Gebraucht gemacht hat.


Kurzer Veranstaltungsbericht

… wei­ter­le­sen…


Rede / Grußwort von Dr. Sebastian Sanders für den Schirmherrn Axel Tschersich

Sehr geehr­ter Herr Prof. Dr. Behrendt!

Sehr geehr­te Damen und Her­ren der Arbeits­ge­mein­schaft zur Auf­ar­bei­tung der NS-Ver­gan­gen­heit am Hit­torf-Gym­na­si­um Recklinghausen!

Sehr geehr­te Frau Kohs!

Sehr geehr­ter Herr Burghardt!

Sehr geehr­te Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter aus Poli­tik und Verwaltung!

Sehr geehr­ter Vor­stand und Mit­ar­bei­ten­de der Alt­stadt­schmie­de als Gast­ge­ber/-innen des heu­ti­gen Abends!

Sehr geehr­te Lehrer(-innen) und Schüler(-innen)!

Sehr geehr­te Damen und Herren,

im Namen der Stadt Reck­ling­hau­sen begrü­ße ich Sie herz­lich zu der heu­ti­gen Abend­ver­an­stal­tung „Die Alt­na­zis am Hit­torf-Gym­na­si­um Reck­ling­hau­sen und das Schwei­gen der Ande­ren“. Ich tue das in Ver­tre­tung von Herrn Bür­ger­meis­ter Axel Tscher­sich, der Schirm­herr die­ser Ver­an­stal­tung ist und der heu­te Abend aus ter­min­li­chen Grün­den aber lei­der nicht teil­neh­men kann, Sie alle aber herz­lich grü­ßen lässt. Ich begrü­ße Sie aber auch mit gro­ßem Respekt vor den Ver­an­stal­tern und Orga­ni­sa­to­ren. Denn sich des The­mas der natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Ver­gan­gen­heit der Leh­rer­schaft an der eige­nen Schu­le zu wid­men, der man immer­hin lan­ge und eng ver­bun­den war und ist, ist eine gro­ße Her­aus­for­de­rung und kein leich­tes, schon gar kein leicht zugäng­li­ches The­ma. Es ist ein The­ma, das weh­tut und das viel­leicht auch eige­ne und alte Wun­den auf­reißt. Schließ­lich ist es auch ein The­ma – und ich glau­be, das ist mit Blick auf das, was aus die­ser Ver­an­stal­tung mit­zu­neh­men ist –, dass die Schuld und die Ver­ant­wor­tung nicht aus­schließ­lich bei ande­ren sucht son­dern auch bei sich selbst. Dies wird bereits aus dem Titel deut­lich: „… und das Schwei­gen der Ande­ren“. War­um ist damals gegen die Alt­na­zis in der Leh­rer­schaft nie­mand ein­ge­schrit­ten, hat nie­mand die brau­ne Ver­gan­gen­heit die­ser Per­so­nen the­ma­ti­siert, hat sich viel­mehr viel­leicht arran­giert? Und dies führt zwangs­läu­fig für die aus demo­kra­tie-päd­ago­gi­scher Sicht ent­schei­den­den Fra­ge: Was kön­nen wir heu­te aus die­sem Schwei­gen, aus die­sem Akzep­tie­ren lernen?

Natio­nal­so­zia­lis­ten an ent­schei­den­den Stel­len an wich­ti­gen Schalt­stel­len der noch jun­gen Demo­kra­tie waren in der Bun­des­re­pu­blik kei­ne Sel­ten­heit. Nazi­grö­ßen waren bis in das Kanz­ler­amt der Ade­nau­er-Regie­rung zu fin­den, aber auch in ande­ren rele­van­ten Berei­chen des jun­gen Staa­tes, wie in der Wirt­schaft, in der Kul­tur oder im Sport und sogar bis in die höchs­ten Ebe­nen der bun­des­deut­schen Ver­fas­sungs­ge­rich­te. Die Ent­schei­dung der Ade­nau­er-Regie­rung, in der jun­gen, unter Auf­sicht der Besat­zungs­mäch­te ent­ste­hen­den Demo­kra­tie auch Natio­nal­so­zia­lis­ten ein­zu­bin­den, ent­sprang dabei teil­wei­se einem prag­ma­ti­schen und nach­voll­zieh­ba­ren Ansatz, so mora­lisch zwei­fel­haft die­se Ent­schei­dung auch war: Mit der Ein­bin­dung von ehe­ma­li­gen Natio­nal­so­zia­lis­ten, sofern die alli­ier­ten Besat­zungs­mäch­te die­se Per­so­nen im Rah­men der Ent­na­zi­fi­zie­rung als für die Ver­ant­wor­tungs­über­nah­me in der Bun­des­re­pu­blik für geeig­net hiel­ten, band man eine Grup­pe von ehe­ma­li­gen Demo­kra­tie­fein­den in den neu­en Staat mit ein und mach­te sich so ihren Oppor­tu­nis­mus zunut­ze. Durch Ein­bin­dung in das neue, demo­kra­ti­sche Sys­tem ver­such­te man letzt­lich durch­aus erfolg­reich, einen neu­en Staat im Staa­te durch for­mal außer­halb des Sys­tems Ste­hen­de zu verhindern.

Die­ses Vor­ge­hen wur­de in der sich offi­zi­ell als „anti­fa­schis­tisch“ bezeich­nen­den DDR oft­mals kri­ti­siert und als Vor­wand für den anti­fa­schis­ti­schen Kampf des sozia­lis­ti­schen Deutsch­lands benutzt. Denn auch in der Deut­schen Demo­kra­ti­schen Repu­blik wur­den ehe­ma­li­ge Natio­nal­so­zia­lis­ten durch­aus in ver­ant­wort­li­che Stel­len des Staa­tes gehievt. Mit einem offi­zi­el­len Par­tei­tags­be­schluss der SED aus dem Jahr 1950, der die Ent­na­zi­fi­zie­rung offi­zi­ell als been­det ansah, fand die kri­ti­sche Aus­ein­an­der­set­zung mit der eige­nen natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Ver­gan­gen­heit ein jähes und offi­zi­el­les Ende – eine Fol­ge, die sich zumin­dest als ein Grund bis in den schreck­li­chen Brand­an­schlä­gen auf Aus­län­der­hei­me nach der Wen­de in den neu­en Bun­des­län­dern wider­spie­gel­ten (Anmer­kung: Auch in den sog. „alten“ Bun­des­län­dern gab es in den 90-er Jah­ren fürch­ter­li­che Brand­an­schlä­ge auf Asyl­be­wer­ber­hei­me, das soll an die­ser Stel­le natür­lich nicht ver­schwie­gen wer­den.) Viel­mehr waren aber ehe­ma­li­ge Natio­nal­so­zia­lis­ten für die SED-Füh­rung will­kom­me­ne Kom­pli­zen, die man mit ihrer kom­pro­mit­tie­ren­den Ver­gan­gen­heit gut erpres­sen und damit etwa zu einer Mit­ar­beit als Inof­fi­zi­el­le Mit­ar­bei­ter der Sta­si bewe­gen konnte.

Das The­ma ehe­ma­li­ger, zum Teil auch über­zeug­ter Natio­nal­so­zia­lis­ten in ver­ant­wor­tungs­vol­ler Posi­ti­on, die sie dann nach dem 2. Welt­krieg erlang­ten oder wie­der­erlang­ten, ist also ein kom­ple­xes The­ma sowohl für die Bun­des­re­pu­blik als auch für die ehe­ma­li­ge DDR. Viel­fach wur­den ehe­ma­li­ge Natio­nal­so­zia­lis­ten auch als Leh­re­rin­nen und Leh­rer wie­der­ein­ge­setzt. Dies rühr­te schon allein aus dem schlich­ten Fak­tum, dass auf­grund vie­ler Kriegs­op­fer auch aus der Leh­rer­schaft in der jun­gen Bun­des­re­pu­blik nicht aus­rei­chen­de Leh­re­rin­nen und Leh­rer vor­han­den waren. Die Tat­sa­che, dass sich Natio­nal­so­zia­lis­ten bis in die 80-er Jah­re an den Schu­len wie­der­fan­den und damit ent­schei­dend für die Erzie­hung und Prä­gung jun­ger Men­schen ver­ant­wort­lich waren, ist ein Fakt, der nicht nur das Hit­torf-Gym­na­si­um betrifft. Dies soll die dama­li­ge Situa­ti­on am Hit­torf-Gym­na­si­um nicht rela­ti­vie­ren und erst Recht nicht ver­harm­lo­sen. Es soll nur sagen: Die Geschich­te von und über Fried­rich Neu­ge­bau­er, der hier an die­ser Schu­le bis in die 80-er Jah­re hin­ein wirk­te, ist an deut­schen Schu­len kein Ein­zel­fall und in abge­schwäch­ter Form auch in ande­ren Län­dern vor­han­den – den­ken wir an Frank­reich und die Kol­la­bo­ra­teu­re des Vichy-Regimes. Und umso beach­ten­der fin­de ich das sicher­lich auch unbe­que­me Enga­ge­ment der Grup­pe ehe­ma­li­ger Lehrer/Lehrerinnen und Schüler/Schülerinnen des Hit­torf-Gym­na­si­ums, sich die­ser Ver­gan­gen­heit zu stel­len und sich eben nicht hin­ter der Argu­men­ta­ti­on nach dem Mot­to zu ver­ste­cken, die auch lau­ten könn­te: Das gab es doch über­all, das war damals eben so, war­um soll­ten wir als Nest­be­schmut­zer den Fin­ger in die Wun­de des Hit­torf-Gym­na­si­ums legen, wo es so etwas doch so häu­fig gege­ben hat?

Und damit beant­wor­tet schon allein die Befas­sung mit die­ser auch für die eige­ne (Schul-)biographie schmerz­haf­ten The­ma­tik die Fra­ge, was die­se Befas­sung mit dem ehe­ma­li­gen Natio­nal­so­zia­lis­ten und Leh­rer Fried­rich Neu­ge­bau­er, der sei­ne men­schen­ver­ach­ten­de Gesin­nung bis zu sei­nem Tod offen­sicht­lich nicht abge­legt hat, uns allen für die Zukunft bringt: Denn Schuld ist – auf die Ver­gan­gen­heit bezo­gen – in letz­ter Kon­se­quenz immer indi­vi­du­ell und Ver­ant­wor­tung ist es – auf die Zukunft bezo­gen – eben­falls. Die­se Erkennt­nis in einer Zeit, in der unse­re Demo­kra­tie so gefähr­det ist wie lan­ge nicht, ist,denke ich, schon essen­ti­ell. Schon allein dies lehrt uns die­se Ver­an­stal­tung allein dadurch, dass sie statt­fin­det und sich mit der eige­nen Ver­gan­gen­heit ganz kon­kret aus­ein­an­der­setzt: und dies bereits, bevor wir nun über das Wir­ken des ehe­ma­li­gen Leh­rers am Hit­torf-Gym­na­si­um Fried­rich Neu­ge­bau­er erfah­ren, der von 1936 – 1939 an der NS-Ordens­burg Vogel­sang Deutsch und Geschich­te unter­rich­te­te und der schließ­lich in Riga im Reichs­kom­mis­sa­ri­at Ost­land als Abtei­lungs­lei­ter für Kul­tur die dor­ti­ge sog. „Ein­deut­schung“ betrieb, wäh­rend in unmit­tel­ba­rer Nach­bar­schaft die mas­sen­haf­te Ermor­dung und der Holo­caust an Jüdin­nen und Juden voll­zo­gen wur­de, den er bis zu sei­nem Tod leugnete.

Ich zol­le dem Hit­torf-Gym­na­si­um gro­ße Hoch­ach­tung vor der geschicht­li­chen Auf­ar­bei­tung die­ser dun­kels­ten Sei­te der deut­schen Geschich­te, die in Per­son von Fried­rich Neu­ge­bau­er an die­ser Schu­le zumin­dest in sub­ti­ler Form noch lan­ge fort­wirk­te. Und es ergibt so auch noch einen zusätz­li­chen Sinn, dass das Hit­torf-Gym­na­si­um dan­kens­wer­ter Wei­se die Paten­schaft für die im ver­gan­ge­nen Jahr ein­ge­weih­te Gedenk­hal­te­stel­le vor der Schu­le an der Kem­na­stra­ße über­nom­men hat. Wenn ich mir die­ses Urteil erlau­ben darf: Auch durch Ver­an­stal­tun­gen wie die­se heu­te Abend erweist sich das Hit­torf-Gym­na­si­um die­ser Paten­schaft mehr als würdig.

Ich dan­ke allen betei­lig­ten und Orga­ni­sa­to­ren, die die­se Ver­an­stal­tung heu­te Abend mög­lich machen, ins­be­son­de­re den Vortragenden:

Herrn Prof. Dr. Beh­rendt als sozu­sa­gen „betrof­fe­ner ehe­ma­li­ger Schü­ler“ und als Lei­ter der Arbeits­ge­mein­schaft, der uns gleich einen Ein­blick in das pro­ble­ma­ti­sche Wir­ken von Herrn Neu­ge­bau­er im Hit­torf-Gym­na­si­um bis in die 80-er Jah­re hin­ein geben wird. und auch Aus­sa­gen zu der Ver­ant­wor­tung für der­je­ni­gen trifft, die von sei­nem Wir­ken und sei­ner Ver­gan­gen­heit Kennt­nis erlang­ten. Eben­so wird er über die Zeit von Herrn Neu­ge­bau­er und sei­ne Funk­ti­on an der Ordens­burg Vogel­sang von 1936 bis in die 1940-er Jah­re berich­ten und zum Schluss auch eine Brü­cke in die Gegen­wart zu heu­ti­gen Anti­de­mo­kra­ten schlagen, 

Herrn Burg­hardt als ehe­ma­li­ger Leh­rer des Hit­torf-Gym­na­si­ums, der uns über das Wesen von Fried­rich Neu­ge­bau­er berich­ten wird.

Dan­ken möch­te ich aber auch Frau Simo­ne Kohs, die als zustän­di­ge Lehr­kraft die­ses The­ma mit ihren Schü­le­rin­nen und Schü­lern auf­ge­ar­bei­tet hat und die uns gleich einen Über­blick über die aktu­el­len Akti­vi­tä­ten an der Schu­le zur Auf­ar­bei­tung der NS-Zeit geben wird. 

Ihnen allen wün­sche ich einen inter­es­san­ten Abend mit bes­ten­falls wei­te­ren Erkennt­nis­sen, wie wir alle unse­re Demo­kra­tie ver­tei­di­gen, bewah­ren und schüt­zen können. 

Vie­len Dank! 


Programm Altnazis Hittorf-Gymnasium Recklinghausen
Zum gesam­ten Pro­gramm mit allen wei­te­ren Infor­ma­tio­nen mit „Klick”

Vorträge und Diskussion

Diens­tag, 23. Juni 2026, 19.30 Uhr in der Alt­stadt­schmie­de,
Kel­ler­stra­ße 10 in Recklinghausen

Im Zusam­men­hang mit den Vor­be­rei­tun­gen für das Gold­ju­bi­lä­um des Abitur­jahr­gangs 1977 am Hit­torf-Gym­na­si­um in Reck­ling­hau­sen hat­te Erich Beh­rendt das The­ma „Alt­na­zis in der dama­li­gen Leh­rer­schaft“ als ein The­ma zur Dis­kus­si­on gestellt.
Mitt­ler­wei­le ist dar­aus die „Arbeits­ge­mein­schaft zur Auf­ar­bei­tung der NS-Ver­gan­gen­heit am Hit­torf-Gym­na­si­um Reck­ling­hau­sen, mit Unter­stüt­zung des „Holz­wurm“ – Zeit­schrift für Reck­ling­hau­sen von 1976 bis 1989 und des Insti­tuts für Stadt­ge­schich­te Reck­ling­hau­sen“ entstanden.

Noch lan­ge über das Ren­ten­al­ter hin­aus übten Alt­na­zis bis Anfang der 1980er Jah­re ihre Arbeit als Leh­rer und Funk­tio­nä­re am Hit­torf-Gym­na­si­um aus. Ihre Gesin­nung ver­tra­ten sie offen oder verdeckt.

Eine wich­ti­ge Quel­le war die Arbeit von Rai­ner Hüls­he­ger und Franz Albert Hei­nen mit dem Titel „Von der NS-Ordens­burg Vogel­sang zum Reichs­kom­mis­sa­ri­at Ost­land – Auf­stieg und Fall des Fried­rich Neu­ge­bau­er“. Fried­rich Neu­ge­bau­er war Leh­rer am Hit­torf-Gym­na­si­um und nach sei­ner Amts­zeit bis 1983 dort ehren­amt­lich tätig.
Die VHS Rur-Eifel bie­tet einen Online-Vor­trag von Rai­ner Hüls­he­ger an, Anmel­dun­gen für das kos­ten­freie Ange­bot am 2.7.26 um 12 Uhr, sind unter die­sem Link möglich.

Vor­trä­ge von Simo­ne Kohs, Prof. Dr. Erich Beh­rendt, Ste­fan Wunsch und Klaus Burg­hardt. Das Ver­an­stal­tungs­pro­gramm ist hier einsehbar.

Form­lo­se Anmel­dun­gen bit­te per Mail an hebbert@holzwurm-recklinghausen.de.
Der Ein­tritt ist kos­ten­frei, um Spen­den für den Ver­ein „Alt­stadt­schmie­de e. V.“ wird gebeten.

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